Perfektes Olivenöl

Es gibt kein gutes oder schlechtes Olivenöl, lediglich fehlerfreies (makelloses) oder fehlerhaftes (mangelhaftes).

Das Öl darf weder in seiner chemischen Zusammensetzung (Säuregehalt, K-Werte,...) noch in seinen sensorischen Werten (Aromen, Frische,...) Fehler aufweisen. Diese Art von Olivenöl ist makellos bzw. fehlerfrei.

Erst dann kann man darüber reden, ob das Öl einem gefällt oder nicht - Geschmacksache. Übung und umfangreiches Wissen kommt ins Spiel.

Worauf kommt es an, wenn es um perfektes Olivenöl geht?

Die Qualität hängt von folgenden Faktoren ab: 50% hängt von den Oliven ab. Diese müssen unversehrt, frisch und im richtigen Moment geerntet sein. Die restlichen 50% fallen auf den Erntevorgang, der Behandlung der Ernte danach und schließlich dem meisterhaften Umgang mit der Komplexität des gesamten Mahlvorgangs.

Man kann aus schlechten Zutaten kein gutes Essen zubereiten, aber aus guten Zutaten schlechtes Essen.

Unser Vorteil ist, dass wir die geernteten Oliven gleich in unserer eigenen Mühle verarbeiten können. Da unsere Olivenhaine und unsere Mühle sehr nah beieinander liegen, werden die geerntete Oliven innerhalb von ein bis zwei Stunden verarbeitet.

Das ist unschlagbar und sehr wichtig für unsere höchsten Qualitätsansprüche.

Dementsprechend haben unsere Olivenöle sehr niedrigen Säuregehalt (in der Regel zwischen 0,07* und 0,5*; EU erlaubt bis zu 0,8). Alle Schritte werden streng, aber mit Liebe überwacht, so dass die sensorischen Werte, vor allem die Aromen, erhalten bleiben.

Nicht zuletzt sind wir darauf fokussiert, dass die Polyphenol-Werte möglichst hoch bleiben. (Wir messen Werte zwischen 200* und 800* mg/Kg tirozol, welche auch stark von der Olivensorte abhängt).

*) Messwerte im eigenen Labor. Wir sind sehr sorgfältig mit unseren Aussagen. Ausschlaggebend sind natürlich die Ergebnisse der akkreditierten Labore.