Perfektes Olivenöl

Wichtigste zuerst

Perfektes Olivenöl ist kein Ideal.


Es ist ein messbarer Zustand. Ein natives Olivenöl extra ist dann definiert, wenn es die analytischen und chemischen Anforderungen erfüllt.
Erst auf dieser Grundlage lassen sich sensorische Unterschiede einordnen.

Worauf es ankommt

Qualität entsteht vor der Bewertung.

Sie ist das Ergebnis kontrollierter Entscheidungen
– vor der Ernte
– während der Verarbeitung
– und bei der Lagerung.

Eigene Olivenöl-Mühle

Verarbeitung

Die Verarbeitung erfolgt unter kontrollierten Bedingungen.
Zeit, Temperatur und Sauerstoffkontakt werden dokumentiert.

Ziel ist die analytische Stabilität des Öls
zum Zeitpunkt der Abfüllung.

Produkt

Analytik

Interne Messungen dienen der Prozesskontrolle.

Maßgeblich sind die Ergebnisse
akkreditierter Labore.

Alle relevanten Werte werden chargenspezifisch dokumentiert.

  • Freie Fettsäuren (Säuregehalt)

    Der Säuregehalt beschreibt den Anteil freier Fettsäuren.

    Er ist ein Indikator für den Zustand der Oliven
    vor der Verarbeitung.

  • Polyphenole

    Polyphenole sind natürliche Begleitstoffe der Olive.

    Ihre Konzentration wird durch Sorte, Erntezeitpunkt
    und Verarbeitung beeinflusst.

    Sie lassen sich messen,
    jedoch nicht isoliert bewerten.

  • Peroxidzahl

    Die Peroxidzahl gibt Auskunft
    über den oxidativen Zustand eines Öls
    zum Zeitpunkt der Analyse.

  • UV-Absorptionswerte (K232/ K270/ DeltaK)

    Diese Parameter dienen der analytischen Kontrolle möglicher Oxidations- oder Veränderungsprozesse.

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